Die wichtigsten Signale im Alltag mit deinem Hund

In diesem zweiteiligem Blogartikel möchte ich dir erklären, was die wichtigsten Signale im Alltag mit meinem Hund sind.

Und deine Sichtweise einmal gezielt auf das zu lenken, was für dich und deinen Hund im Alltag von Bedeutung ist.

Wenn du darüber nachdenkst, was dein Hund alles kann, fällt dir sicher viel ein. Sitz, Platz, auf Ruf oder Pfiff zurückkommen, Bei Fuß gehen, Warten, Pfote geben, Rollen, Peng und vieles mehr.

Doch was davon nutzt du tagtäglich? Welches sind die wichtigsten Signale für dich? Achte mal bewusst an ein paar Tagen darauf, welche Signale du im Alltag am häufigsten verwendest bzw. was dein Hund im Alltag mit dir Können muss.

Aber Achtung: Nur weil wir manche Signale nicht jeden Tag gebrauchen heißt es nicht, dass diese nicht wichtig und sinnvoll sind. Es gibt immer Situationen, in denen bestimmte trainierte Verhaltensweisen benötigt werden.
Ein Beispiel: Höchstwahrscheinlich weiß dein Hund was „Sitz“ bedeutet. Aber wenn du darüber nachdenkst, welche Priorität das Signal „Sitz“ in deinem Alltag hat, liegt es vielleicht ziemlich weit hinten. Und dann kommt der Tag, an dem dein Hund aufgeregt ist und nicht stillhalten kann während du ihm das Halsband anziehen möchtest. Und du greifst automatisch zu dem Signal „Sitz“, welches deinen Hund in eine ruhige, statische Position bringt und dir das Anziehen erleichtert.
Dennoch gibt es Signale die besonders wichtig sind und zu den „Top 3“ gehören, da diese uns den Alltag erleichtern und uns die Möglichkeit geben entspannt mit Hund unterwegs zu sein.

Jedes Mensch-Hund-Team ist unterschiedlich und so hat jedes Team seine eigenen Trainingsschwerpunkte. Dementsprechend hat nicht jeder die gleichen Anforderungen an seinen Hund und die gleichen wichtigsten Signale im Alltag.

Ebenso kommt es auf den Hund an. Welcher Typ ist es? Welchen Charakter hat er? Welcher Rasse gehört er an? Ein Hütehund-Besitzer wird andere Signale als wichtig erachten als beispielsweise ein Jagdhund-Besitzer und diese dementsprechend fördern.

Dennoch: Ein Signal sollte meiner Meinung nach jeder Hund sicher befolgen. Und das ist der Rückruf. Ein Hund der auf Ruf oder Pfiff zurückkommt hat die größtmögliche Freiheit. Ein sicheres Rückruf-Signal kann viele Situationen entschärfen und sogar ein Abbruchsignal ersetzen. Denn, wenn ich rufe und mein Hund dreht sich sofort um und kommt zu mir gerannt brauche ich kein „Nein“, „Aus“ oder sonstige Zusatzsignale um ihn von dem abzuhalten, was er gerade tut oder tun möchte.

Ich gebe dir eine kleine „Hausaufgabe“: Beobachte dich und deinen Hund die nächsten Tage ganz genau und achte darauf, was du von ihm forderst und welche Signale du am häufigsten verwendest. Welche Signale führen dazu, einen entspannten Alltag mit deinem Hund zu haben?

Im nächsten Blogartikel, der in wenigen Tagen erscheint, berichte ich dir welche meine
„Top 3“-Signale im Alltag mit meinem Hund Loriot sind.

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